Finanzkraft/Leistungen/Altersvorsorge
    № 03Leistung № 03 · Zukunft

    Die gesetzliche Rente reicht nicht.
    1.000 Tarife sind keine Lösung.

    Die meisten Menschen haben keinen Plan – sie haben Verträge. Riester hier, betriebliche Altersvorsorge da, ETF-Sparplan auf der Bank. Ich strukturiere, statt zu addieren.

    Das Problem

    Mehr Verträge ≠ bessere Vorsorge.

    Drei mittelmäßige Verträge mit hohen Kosten und schwacher Rendite sind schlechter als einer mit Plan. Die Frage ist nicht, ob du genug einzahlst – sondern ob das, was du einzahlst, in 30 Jahren wirklich da ist. Schichten-Logik (Basis-, Riester-, betriebliche, private), Durchführungswege, Kostenstrukturen, Renditechancen – das sind die Stellschrauben.

    Mein Ansatz

    Wie ich vorgehe

    № 01

    Status quo: Was hast du wirklich?

    Alle Bestandsverträge auf den Tisch. Kosten, garantierte Rendite, Flexibilität, Steuer-Logik – ich entzerre den Knoten.

    № 02

    Schicht-Strategie nach Lebenslage

    Selbstständige brauchen anderes als Angestellte. Junge anderes als Mitt-Vierziger. Welche Schicht steuerlich am stärksten wirkt – das hängt an deiner konkreten Lage.

    № 03

    Tarifauswahl: renditestark, flexibel, kostenarm

    Nettotarife wo möglich, ETF-basierte Anlage statt klassischer Garantieprodukte, transparente Kostenstrukturen. Was nicht Rendite bringt, kommt nicht in den Vertrag.

    № 04

    Jährliches Review

    Lebenslagen ändern sich – Heirat, Selbstständigkeit, Kind, Erbschaft. Die Strategie wird mitgepflegt, nicht eingefroren.

    Aus der Praxis

    Ein Mandat aus der Praxis

    Anonymisiert · Mandat aus 2024-2026

    Profil

    Tech-Lead, 35, Berlin, Single

    Ausgangslage

    50.000 € auf Tagesgeld (1,2 % Zinsen), 200 €/Monat ETF-Sparplan, 80.000 € Bruttogehalt. Wollte „mehr machen“ – wusste nicht wo anfangen.

    Ergebnis

    Notgroschen auf 6 Monatsausgaben definiert, 3-Konten-Modell aufgebaut. Verbleibendes Tagesgeld in Zusammenarbeit mit weitergedacht in neue Asset-Allokation überführt: defensives ETF-Portfolio mit Value-Faktor-Korrektur, steueroptimierte Honorar-Altersvorsorge, Kapitalanlageimmobilie als dritte Säule.

    Häufige Fragen

    Was Mandanten
    vorab fragen.

    Wie viel Altersvorsorge brauche ich als Selbstständiger?+

    Faustregel: Du brauchst rund 70–80 % deines heutigen Nettoeinkommens im Ruhestand. Ohne gesetzliche Rente heißt das für viele Selbstständige eine Sparquote von 15–25 % des Nettoeinkommens. Entscheidend ist nicht die Faustregel, sondern deine konkrete Zielrente, dein Startzeitpunkt und die Steuerwirkung der gewählten Schicht.

    Basisrente, ETF-Depot oder Immobilie – was ist besser?+

    Keins allein. Die Basisrente (Schicht 1) wirkt vor allem über die Steuerersparnis bei hohem Einkommen, das ETF-Depot über Flexibilität und Kosten, die Immobilie über Hebel und Abschreibung. Sinnvoll ist die Kombination, gewichtet nach Einkommen, Steuersatz und geplanter Bindungsdauer.

    Wie hoch ist meine Rentenlücke wirklich?+

    Die Renteninformation zeigt Bruttobeträge vor Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sowie vor Inflation. Real bleiben oft 30–40 % weniger übrig als auf dem Schreiben steht. Wir rechnen deine Lücke deshalb kaufkraftbereinigt auf dein Renteneintrittsjahr – das ist die Zahl, mit der geplant wird.

    Sollte ich nicht einfach einen ETF-Sparplan machen?+

    Für viele: ja, als Kern-Baustein und damit die Basis. Aber was darüber hinaus noch an Gestaltung möglich ist bei Steueroptimierung (z.B. IAB-Investments, Kapitalanlageimmobilien), Asset-Allokation inkl. Risikomanagement, Rebalancing, Verzahnung mit Honorar-Altersvorsorge. Das ist die Strategie um den Sparplan herum. Ohne sie verschenkst du Performance.

    Wann ist es zu spät anzufangen?+

    Nie. Aber je später, desto weniger Spielraum. Mit 50 starten heißt: defensiver, schneller spürbare Beiträge. Mit 30 starten heißt: 30 Jahre Zinseszins für dich.

    Welche Rolle spielt die gesetzliche Rente in der Planung?+

    Sie ist die Basis, aber selten die Lösung. Für Angestellte deckt sie – nach Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Inflation – oft nur rund die Hälfte des gewohnten Nettoeinkommens ab. Selbstständige ohne Versorgungswerk haben diese Basis meist gar nicht. Deshalb beginnt jede Planung mit der Frage, was real übrig bleibt.

    Was ist mit 30, 40 oder 50 jeweils wichtig?+

    Mit 30 zählt vor allem die Sparquote und ein renditeorientierter, kostenarmer Kern. Mit 40 rücken Steuerwirkung, Immobilie und die Verzahnung mit der Absicherung in den Vordergrund. Mit 50 geht es um Zielrente, Entnahmeplanung und die Reduktion von Schwankungsrisiko vor dem Ruhestand.

    Was ist, wenn sich mein Leben ändert?+

    Genau deshalb arbeite ich mit flexiblen Tarifen statt langer Bindung. Beitragspause, Beitragsanpassung, Begünstigten-Wechsel – alles möglich. Lebensveränderungen werden im Jahres-Review berücksichtigt.

    № 05Kennenlernen

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